Ich erklär mir „Shades Of Grey“

(c) fotolia

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Ich denke nach und versteh es einfach nicht,
was die Frau beim Christian Grey so sticht,
denn jedes weibliche Geschöpf,
achtet doch beim Gesuch zum richtgen Partner,
auf etwas mit integren Charakter.
Bitte nett, vorbildlich und auch adrett,
dabei nicht superschlecht im Bett.
Vielleicht mal lecken oder Busen kneten,
alles andere wird sich meist verbeten.
Jetzt liest sich eine ganze Fangemeinde,
durchs Gepeitsche und Geleide,
na klar, der Christian hatte eine schlechte Kindheit,
gequält und fehlte doch die Mutterliebe,
damit erwachten wohl die Triebe,
zu trietzen, was gar weiblich ist,
devot nur ihm ergeben,
denn so kommt er zum Stich,
da läuft Frau im Proseccorausch und nachempfundener Qual,
gleich mal in den nächsten Kinosaal.
Hatte man vorher in illustrer Runde,
genutzt die Gunst der Stunde,
den Masochismus mal zu testen,
und wo geht es unauffällig und am besten?
Das Raclette-Gerät schnell aufgebaut,
mal schaun, wer sich wohl als erstes traut,
mal ans heiße Pfännchen fassen,
hui, schnell kann man es schon nicht mehr lassen,
enge Freunde sind sie, Schmerz und Lust
und man vergisst den Alltagsfrust,
außerdem hat der sadistische Herr Grey,
in den Taschen Geld wie Heu.
Drum Obacht liebe Männerwelt,
wenn der Sex nach dem Film plötzlich gut gefällt,
ihr haltet es für einen guten Ritt,
doch für eure Liebste seid ihr jetzt zu dritt.

(c) Sunny Möller

3 Gedanken zu “Ich erklär mir „Shades Of Grey“

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