Der Stress, gesund zu leben

An apple per day keeps the doctor away reicht leider schon lange nicht mehr. Es wird veganisiert, vegetarisiert, greengesmoothed und laktosefreiisiert. Ernährung dient nicht mehr ausschließlich der Ernährung, es ist ein Lebensgefühl! Da ich ja immer offen für neue Trends bin, probiere ich ja auch alles mal aus. Da wird in den sozialen Medien zum Beispiel geschwärmt wie gut eine selbstgemachte Pizza mit Blumenkohlboden geschmeckt hat. Eat clean lautet die Devise! Hab ich ich ausprobiert! Natürlich auch ohne Käse, war ja vegan und der biologische Demeter-Blumenkohl ist nicht mal in der Nähe eines tierischen Lebewesens groß geworden. Hat´s geschmeckt? Nein! Gar nicht. Das einzige, was befriedigt war, war mein Gewissen. Aber schon beim ersten Bissen dieser ernährungspolitischkorrekten Pizza ohne die langgezogenen Käsefäden und dem typisch knusprigen Pizzarand, dachte ich: NEIN! Das ist Blumenkohlschmatze mit Tomatensauce! Bio? Unbedingt! Buy local? Immer! Foodtrendy? Eher nicht. Wie wäre es mit einem neuen Trend? Cook like Oma. Da war es einfach Spinat mit Kartoffelbrei und nicht veganes Soulfood!

(c) Sunny Möller

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13 Gedanken zu “Der Stress, gesund zu leben

  1. Cordula schreibt:

    Über viele dieser Foodtrends kann ich nur mit dem Kopf schütteln. Und eine Pizza mit Blumenkohlboden? Low carb und glutenfrei, oder?
    Nein, dann lieber eine echte Pizza mit ordentlich Gemüse on top. Schmeckt viel besser :).

    Doch ein kleine Sidenote: vegetarische Ernährungsformen liegen meist ethische sowie ökologische Aspekte zu Grunde. Insofern ist vegan zu leben mehr eine ethische Grundhaltung und die Nahrungsaufnahme nur ein Teil davon.
    Alle anderen Ernährungstrends dienen dem entgegen meist vordergründig nur dem eigenen Nutzen.

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  2. guinness44 schreibt:

    Jeder nach seiner Facon. Ich gehe manchmal in einen Bioladen, da er am nächsten zum Büro liegt. Wenn ich dann die Menschen mit ihrem Großeinkauf sehe. Die sehen nicht alle gesund aus. So ein fetter Bürger würde denen manchmal besser tun.

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    • Cordula schreibt:

      Nun ja, das ist wohl eher eine subjektive Wahrnehmung, Denn betrachtet man den gesellschaftlichen Durchschnitt, so sind weit über 60 Prozent der Deutschen übergewichtig mit Folge gängiger Zuvilisationskrankheiten. So gut ist der Burger da für die Gesundheit nun auch wieder nicht. Im Gegenteil, verarbeitetes Fleisch wie oft in einem Burger zu finden ist laut Weltgesundheitsorganisation ein Class 1 Karzinogen (zur Entstehung von Magen- wie Darmkrebs). Also eine krebserregende Noxe, die man, gerade jetzt zur aufkeimenden Grillsaison, in Maßen „genießen“ sollte.

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